In meinem diesjährigen Sommerurlaub wollte ich gerne etwas Neues ausprobieren und entschied mich für eine Hüttentour in den Stubaier Alpen auf dem dortigen Höhenweg. Eingeplant hatte ich dabei sechs Etappen und je einen Tag für den Auf- und Abstieg und ich wollte endlich das erste Mal aus eigener Kraft auf einen 3000er steigen. Davon gibt es im Stubaital ja reichlich Auswahl.

     

Von Gschnitz auf die Innsbrucker Hütte

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Die erste Nacht verbrachte ich auf der Innsbrucker Hütte in 2369m Höhe. Ich stieg von Gschnitz aus auf, das schien mit 2,5h Wanderzeit der kürzeste Aufstieg zu sein. Da ich erst gegen 18:40Uhr im Ort ankam, war das also perfekt. Dennoch waren es etwa 1100m bergauf. Ich versuchte gleichmäßig und zügig aber nicht zu schnell die ersten Schritte der Wanderung zu gehen. Durch den Blick hinunter nach Gschnitz ließ es sich gut verfolgen, wie ich an Höhe gewann.

Nach gut einer Stunde Wanderung war ich über der Baumgrenze. Das Gelände wurde etwas flacher und ich hatte nun die Innsbrucker Hütte in Sichtweite, es waren aber immer noch 400hm zu überwinden. Ich kam schneller vorwärts als gedacht (vielleicht sogar etwas zu schnell) und war bereits nach 1:45h an der Innsbrucker Hütte angekommen. Ich bekam zum Glück noch eine heiße Nudelsuppe und ein Käsbrot zur Stärkung. Die Nacht verbrachte ich mit fünf anderen Wanderern im Matratzenlager.